Nachprüfbares Rechtskorpus · Deutschland · EU · Österreich

Rechtsrecherche,
die jede Antwort belegt.

Sibylline Codex erschließt deutsches, europäisches und österreichisches Recht in einem Korpus: Gesetze mit einzeln versionierten Vorschriften, Rechtsprechung, OGH-Rechtssätze samt Beisätzen und ein Zitationsnetz unmittelbar aus den Quellen. Zugriff über die REST-API mit hybrider semantischer Suche oder über einen gehosteten MCP-Server für KI-Assistenten.

469.489
Dokumente im Korpus
11,9 Mio.
durchsuchbare Textabschnitte
43.769
OGH-Rechtssätze mit Beisätzen
3
Rechtsordnungen, strikt getrennt

Stand: Juli 2026. Die aktuellen Zahlen liefert GET /sources?jurisdiction=DE|EU|AT.

Das Korpus

Drei Rechtsordnungen, sauber getrennt.

Jede Anfrage bezieht sich auf genau eine Rechtsordnung. Ein deutscher und ein österreichischer § 242 StGB können daher nicht verwechselt werden: Bestände, Kennungen und Zitatauflösung sind strikt nach Rechtsordnung getrennt.

DE Deutschland

256.320 Dokumente

  • 5.646 Bundesgesetze und Verordnungen aus „Gesetze im Internet“, normalisiert nach Akoma Ntoso (LegalDocML.de), jede Vorschrift einzeln versioniert
  • Über 250.000 Gerichtsentscheidungen, bezogen über die amtliche NeuRIS-Schnittstelle, darunter die Rechtsprechung des BGH-Senats für Anwaltssachen
  • Das anwaltliche Berufsrecht im Zusammenhang: BRAO, BORA, FAO und RVG, ergänzt um Gesetzesmaterialien (BT-Drucksachen)
  • Sanktionsstatistiken aus der Strafverfolgungsstatistik (Destatis) als eigene, strukturierte Ebene
EU Europäische Union

29.661 Dokumente

  • Primärrecht aus EUR-Lex/Cellar: AEUV, EUV, Grundrechtecharta und Euratom in der deutschen Sprachfassung
  • DSGVO als erster Sekundärrechtsakt: Artikel, Erwägungsgründe (ErwG) und Anhänge getrennt adressierbar und einzeln zitierfähig
  • Über 26.000 Entscheidungen des EuGH, jeweils über ihre ECLI adressierbar
  • Zitiert ein nationales Gericht EU-Primärrecht, wird der Verweis korpusübergreifend aufgelöst: die einzige Verbindung, die zwischen den Rechtsordnungen zugelassen ist
AT Österreich

183.508 Dokumente

  • 18 zentrale Bundesgesetze über die offizielle RIS-OGD-Schnittstelle: ABGB, StGB, UGB, ZPO, StPO und weitere
  • Rund 139.700 OGH-Entscheidungen
  • 43.769 Rechtssätze: die vom OGH veröffentlichten Leitsätze samt Beisätzen und den Entscheidungsketten, aus denen sie hervorgegangen sind
  • Eigener at-Namensraum, damit österreichische und deutsche Normen nie verwechselt werden

Grundsätze

Nachprüfbarkeit statt bloßer Plausibilität.

Juristische Arbeit verlangt Belege. Sibylline Codex ist deshalb von Grund auf so angelegt, dass sich jede Ebene des Korpus bis zur amtlichen Quelle zurückverfolgen lässt.

Nachprüfbar bis zur Fundstelle

Jede Aussage geht auf ein prüfsummengesichertes Quelldokument zurück. Strukturelle Kennungen wie brao/sec/43a/abs/2 lassen sich unmittelbar an der amtlichen Verkündung überprüfen.

Recht zum Stichtag

Jede Vorschrift ist einzeln versioniert. lawAsOf liefert den Stand zum gewünschten Stichtag, die Historie nennt das ändernde Gesetz, und der Vergleich zweier Fassungen zeigt den Unterschied Wort für Wort.

Ein Zitationsnetz aus den Quellen

Rechtssatzketten und angewandte Normen stammen unmittelbar aus den Veröffentlichungen der Gerichte und Register. Erkannte Zitate werden im Korpus aufgelöst, nicht geraten.

Suche, die Juristendeutsch versteht

Hybride Suche über 11,9 Millionen Textabschnitte: juristische Embeddings (voyage-law-2) und deutsche Volltextsuche, bei jeder Anfrage kombiniert. Die Ergebnisse lassen sich nach Ebene filtern: Gesetz, Entscheidung, Rechtssatz.

Nur Quellen mit geklärten Rechten

Amtliche Werke, offene Daten, lizenzierte Inhalte: Jede Quelle wird vor der Aufnahme rechtlich geprüft. Sie arbeiten nie mit Material ungeklärter Herkunft, denn ausgeliefert wird nur, was ausgeliefert werden darf.

Recherche, keine Rechtsberatung

Antworten entstehen ausschließlich aus belegten Fundstellen mit Zitat. Reichen die Quellen nicht, gibt es keine Antwort. Sibylline Codex ersetzt keine anwaltliche Prüfung und erbringt keine Rechtsberatung.

Für Entwickler

Ein Korpus, zwei Zugänge:
REST und MCP.

Beide Zugänge sind in der Testphase ohne API-Key nutzbar. Anonyme Anfragen sind auf 30 pro Minute begrenzt (10 pro Minute für /search und /answer); wer bereits einen Key hat, sendet ihn als Authorization: Bearer-Header mit.

REST · api.sibylline-codex.com
# Hybride Suche, eine Rechtsordnung je Anfrage (DE, EU oder AT)
curl "https://api.sibylline-codex.com/search?q=Verschwiegenheitspflicht&jurisdiction=DE"

# Gesetzesstand zum Stichtag: § 43a BRAO, wie er am 1.1.2026 galt
curl "https://api.sibylline-codex.com/laws/brao/provisions/43a?lawAsOf=2026-01-01"

Interaktive Dokumentation und Zitiergraph im API Explorer. Antworten sind JSON; jede Fundstelle trägt ihre Ebene (statute, case_law, rechtssatz) und ihre stabile Kennung.

MCP · claude_desktop_config.json
{
  "mcpServers": {
    "sibylline": {
      "command": "npx",
      "args": ["-y", "mcp-remote", "https://mcp.sibylline-codex.com/mcp"]
    }
  }
}

Der Server ist derzeit ohne Key nutzbar. In Claude Code genügt eine Zeile: claude mcp add --transport http sibylline https://mcp.sibylline-codex.com/mcp

MCP-Tools

search_corpus get_provision get_provision_history get_decision list_laws browse_documents citation_neighbors sentencing_statistics

Testphase

Einfach ausprobieren, ohne Anmeldung.

Sibylline Codex befindet sich im Beta-Betrieb. REST-API und MCP-Server lassen sich sofort und ohne Key nutzen; die Zahl der Anfragen ist moderat begrenzt. Der API Explorer zeigt Korpus, Suche und Zitiergraph direkt im Browser.

Test-Keys mit höheren Limits vergeben wir in der Beta-Phase auf Anfrage. Ein öffentlicher Kontaktkanal und die Registrierung folgen; bis dahin ist alles ohne Key und ohne Angabe persönlicher Daten nutzbar.